Schlaganfallvorsorge bei Bluthoch-
druckpatienten

Schlaganfallvorsorge

Moderne Messgeräte zur Schlaganfallvorsorge

Was ist ein Schlaganfall?

Der Schlaganfall ist eine abrupte Störung der Blutversorgung der Nervenzellen im Gehirn. Häufig ist Bluthochdruck eine Mitursache für den Schlaganfall.

Wie häufig tritt ein Schlaganfall auf?

Der Schlaganfall gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland und war 2006 die dritthäufigste Todesursache sowie die häufigste Ursache für eine dauerhafte Behinderung.

Wie erkenne ich einen Schlaganfall?

Der Schlaganfall wird durch den Hausarzt bzw. Neurologen diagnostiziert.

Wie funktioniert die Schlaganfall-Vorsorge?

Das Auge stellt das einzige Organ des menschlichen Körpers dar, indem selbst kleinste Gefäße direkt und ohne Eingriff untersucht werden können. Krankhafte Veränderungen im Gefäßsystem des Auges können als Spiegel für Prozesse im Gehirn, Herz und anderen Organen des Körpers angesehen werden. Bei Bluthochdruck kommt es zu einer generalisierten Veränderung der Gefäße im Körper und damit auch am Augenhintergrund.

Bei der Schlaganfall-Vorsorge werden die Gefäßdurchmesser von Arterien zu Venen in Verhältnis gesetzt. Dieser A/V-Quotient gibt einen Anhalt für das Risiko einer kardiovaskulären bzw. zerebrovaskulären Komplikation.

Bestimmt man vor Einleitung einer Bluthochdrucktherapie den A/V-Quotienten und dann nach Einleitung, kann man eine Aussage über die Entspannung der Gefäße durch die Therapie aussagen. Kommt es im Verlauf wieder zu einer Verschlechterung des A/V-Quotienten, so kann der Augenarzt dem Hausarzt Empfehlungen zur erneuten Diagnostik (z.B. erneute Langzeit-Blutdruckmessung, Bestimmung des Albumingehalt im Urin (Mikronephropathie) und Carotis-Doppler/Duplex) geben.

Ist ein Schlaganfall einmal eingetreten, so wird dieser vom Hausarzt bzw. Neurologen diagnostiziert und kontrolliert.

Welche Therapie ist möglich?

Der Schlaganfall wird in der Regel vom Hausarzt bzw. Neurologen behandelt.